Er war eine glänzende Erscheinung: hochgewachsen, sportlich von Statur, markant im Auftreten, ohne roh oder polternd zu wirken; doch das vor der Zeit ganz silbern gewordene Haar verlieh ihm immer die Melancholie allzu frühen Alters. Dmitri Chworostowski bezauberte sein Publikum, wo immer er auftrat, mit der virilen Eleganz eines russischen Fürsten.“, schreibt die FAZ zum Tod des Bass-Baritons.

Nun ist er mit nur 55 Jahren an einem Hirntumor gestorben, betrauert von  seiner Familie (vier Kinder) und ein großer Verlust für die internationale Opernwelt. Anfang des Jahres begeisterte er noch mit Überraschungsauftritt an der New Yorker Met (Arie des Rigoletto), nun würdigt man ihn dort mit Verdis Requiem (Ausschnitte aus der Generalprobe).

Solche frühzeitigen Tode gemahnen mich, achtsam, dankbar und in gutem Einvernehmen mit meinen Mitmenschen und der Umwelt durch mein mir verbleibendes Leben zu schreiten.